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Bahnhofplatz 1: architektonische Zeitzeugen

Zeitlos eleganter Sonnen- und Wetterschutz

Facts & Figures

Bauzeit: 2018-2021

Architekten: Wanner + Fankhauser AG

Nutzer: divers

Region: Zürich

 

 

 

Wiederaufbau nach Brand

Die Stadtbildprägende Blockrandbebauung aus der Belle Epoque am Zürcher Bahnhofplatz ist denkmalgeschützt und wurde gerade umfassend renoviert, als Ende August 2018 in den Gebäuden mit den Baujahren 1894 und 1895 ein Feuer ausbrach. Der Dachstuhl sowie die obersten drei Geschosse der Geschäfts- und Bürogebäude wurden dabei komplett zerstört und die letzte noch vorhandene Decke war jene über dem dritten Obergeschoss. Dabei hätten Ende 2019 bereits die ersten Mieterinnen und Mieter empfangen werden sollen. Von aussen sieht man der Blockrandbebauung den Brand nicht mehr an. Glücklicherweise ist nämlich die Fassade mit den charakteristischen Löwenköpfen bis zur Dachtraufe stehen geblieben. Und so haben die Gebäudeeigentümer und die Stadt Zürich entschieden, dass das Haus restauriert werde und von der Stadtseite her wieder das gleiche Erscheinungsbild haben solle wie vor dem Brand.

Zurück in die Zukunft - 3 Fragen an Dennis Beck, Projektleiter

Die Belle Epoque Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hatte das Einfluss auf die Wahl der Sonnenschutzlösungen?

Von Seite des Denkmalschutzes gab es keine Vorgaben. Unabhängig davon galt es bei der Sanierung und Modernisierung der beiden repräsentativen Gebäude am Zürcher Bahnhofplatz aber höchste Ansprüche zu erfüllen und die bestehende Struktur zu schützen. So wurde beispielsweise bei der Farbwahl auf ein harmonisches Gesamtbild der Fassade besonders Wert gelegt. Die Führungsschienen sind Natur eloxiert und heben sich von der Fassade ab. Bei der zweiten Etappe werden sie nun passend zu den Steinleibungen in Anthrazit pulverbeschichtet. Auch die übrigen Komponenten sind einheitlich in Anthrazit gehalten.

Hat der Brand den Auftrag verändert?

Die Auftaktsitzung hatte vor dem Brand stattgefunden. Das Feuer hat dann den Auftrag in zwei Punkten massgeblich beeinflusst. Einerseits konnte der ursprüngliche Terminplan natürlich nicht mehr eingehalten werden, was im Nachgang eine noch engere Abstimmung mit dem Bauherrn und den Architekten erforderte. Gleichzeitig hat es aber die Zusammenarbeit auch vereinfacht. In den oberen, vom Brand betroffenen Stockwerken, mussten wir uns nicht mehr mit den bestehenden Gegebenheiten abfinden, sondern waren freier in der Produktwahl.

Was war für die Produktwahl ausschlaggebend?

Grundsätzlich galt: Arbeiten mit dem Bestand sprich, vorhandene Systeme durch die gleichen ersetzen. Gab es an den Fenstern Rolladenkästen, wurden diese wieder mit Rolladen (RL 37) bestückt. Hatte es zum Innenhof vor der Sanierung Lamellenstoren, wurden diese durch Economy-Raffstoren EC 70 ersetzt. In den oberen Stockwerken hat sich die Ausgangslage nach dem Brand allerdings verändert. Hier haben wir die Chance genutzt und mit den windstabilen Vertikalstoffstoren VSe ZIP 115 zum Innenhof sowie strassenseitig Faltrollladen Alufalt AF 41 technisch und optisch besser passende Lösungen gewählt als vorher möglich gewesen wäre. Bei Sanierungen ist bekanntlich eine der grössten Herausforderungen das Auskommen mit den bestehenden Platzverhältnissen. Eine Aufgabe, die wir nicht zuletzt mit unseren platzsparenden Produkten gut gelöst haben.